„Packen wir‘s an!“ Dr. Jonas Schönefeld im Gespräch mit dem Michelstädter Gewerbeverein

Der Bürgermeisterkandidat Dr. Jonas Schönefeld führte kürzlich ein Gespräch mit Vertretern des Michelstädter Gewerbeverein, um sich über Chancen und Herausforderungen für unsere Stadt auszutauschen. Bei der Online-Gesprächsrunde anwesend waren Herr Karl-Dieter Kessler, Frau Petra Schäfer, Herr Heinz-Peter Aulbach und Dr. Jonas Schönefeld.

Schnell einig waren sich die Anwesenden darüber, dass der Bienenmarktplatz umgestaltet werden muss, aber weiterhin Parkmöglichkeiten benötigt werden. Dr. Schönefeld erläuterte hier eine notwendige Entsiegelung und Begrünung des Areals: „Ein normaler Baum verdunstet pro Tag 400-500 Liter Wasser. Mit fortschreitendem Klimawandel brauchen wir diese Kühlung für unsere Stadt, denn gerade der Bienenmarktplatz heizt sich im Sommer enorm auf.“ Herr Kessler merkte an, dass eine Parkmöglichkeit für Motorradfahrer*innen mit Helmfächern eine sinnvolle Ergänzung wäre. Eine Ladestation für e-Bikes würde das bereits bestehende Angebot für E-Autos erweitern und einen direkte Zu- und Abfahrt von der B-45 zum Platz könnte zudem die Bahnhofstraße und die Kellereibergstraße weitgehend vom Durchgangsverkehr entlasten.

Ein weiteres Thema waren die Verschönerung und der Erhalt unserer wunderschönen Innenstadt. Insbesondere die Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Braunstraße hob Dr. Schönefeld als ein für Ihn zentrales Thema hervor; die Belange der Anwohner*innen und Gewerbetreibenden müssen dabei natürlich berücksichtigt werden. Darauf folgte eine Diskussion, wie die ansässigen Geschäfte ihre Attraktivität und ihren Umsatz steigern könnten, beispielsweise durch eine Kombination von stationärem Einzelhandel und Online-Vertrieb, „denn gerade im ländlichen Raum sind (Lager-)Flächen günstiger als etwa in Darmstadt oder Frankfurt“, wie Dr. Schönefeld darlegte. Gleichzeitig „verlangt die Deutsche Post immer den gleichen Versandpreis, egal von wo nach wo es in Deutschland oder darüber hinaus geht“, so Dr. Schönefeld zu Vorteilen des ländlichen Raumes.

Weitere Gesprächsthemen waren die Chancen durch die Digitalisierung, neue Möglichkeiten für den Bienenmarkt, die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Gewerbe-Verein im Rahmen eines Gewerbemanagements und Herausforderung, wie unsere Stadt für Neubürger*innen noch attraktiver gemacht werden kann. Dr. Schönefeld betonte, dass er Bürgermeister aller Michelstädter*innen werden möchte und sich insbesondere für Transparenz und Fairness bei städtischen Entscheidungen einsetzt.

Die gute Gesprächsatmosphäre ließ sich mit den Worten „Packen wir es an!“ zusammenfassen. Dr. Schönefeld fügte abschließend hinzu, dass nur durch konsequente Umsetzung von wegweisenden Beschlüssen die Stadt auch kontinuierlich voran gebracht werden kann – und daran hakte es seiner Meinung nach in den letzten Jahren gewaltig. Dieser Prozess soll durch einen „Masterplan 2030“ für Michelstadt unter Einbindung der Bürger*innen, der Gewerbetreibenden und vieler anderer auf den Weg gebracht werden.

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